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Berufsbildungszentrum "Dipl. Ing. Luis Zuegg" Meran

Spiel, Spaß und Kreativität

12.02.2026 | News | Projekte | Schuljahr 2025/2026

Aktionstage am BBZ- Meran

Erstmalig wurde bereits vor Schulbeginn ein viertägiger Zeitabschnitt festgelegt, in dem der Fokus der am Berufsbildungszentrum geplanten Aktivitäten nicht so sehr auf der fach- oder berufsdidaktischen Kompetenzvermittlung, sondern vielmehr auf den spezifischen Neigungen oder Interessensschwerpunkten der verschiedenen Mitglieder der Schulgemeinschaft liegen sollte. 

Aus einem reichhaltigen Programm konnten sich die Schülerinnen und Schüler dann einen individuellen Wochenplan zusammenstellen, der Kurse umfasste, die sportliche, gesellige oder kreative Angebote ebenso umfasste, wie die Ausübung von Aktivitäten, die den Blick über den eigenen Ausbildungshorizont in andere Berufsbilder ermöglicht. So wurden beispielsweise Workshops zur Produktion von Naturkosmetik, zum Häkeln, zur Holzverarbeitung, zum Backen und Kochen, zum Löten, zum Töpfern, zur Herstellung von Schlüsselanhängern oder zum Basteln mit Polymermasse angeboten. Daneben konnten auch Erste- Hilfe- Kurse sowie verschiedene Kreativ- Workshops besucht werden. Für Sportbegeisterte wurden unter anderem Skitouren, Schneeschuhwanderungen, Rodel-, Yoga- bzw. Eislaufangebote, Tanz- und Selbstverteidigungskurse, Kegelausgänge, Wanderungen, Fußball-, Volleyball- oder Calcetto- Turniere, Ausflüge in die Rock- Arena sowie in verschiedene Hallenbäder geplant und durchgeführt. Auch verschiedene Städte, Unternehmen oder Museen konnten besucht und besichtigt werden. Wer es lieber gesellig oder herausfordernd mag und neue Kontakte knüpfen wollte, hatte die Möglichkeit dies bei einem der zahlreichen Spielekurse zu versuchen. Für den Handwerksnachwuchs bestand daneben auch die Möglichkeit sich fachlich weiterzubilden. So konnten sich beispielsweise die Tischlerinnen und Tischler in der hauseigenen Werkstatt auf den Jugendwettbewerb 2026 am BBZ-Meran vorbereiten. 

Durch das vielseitige Angebot ist es gelungen, dass es zu zahlreichen neuen Kontakten zwischen den unterschiedlichen Mitgliedern der Schulgemeinschaft gekommen ist. Die Schüler/innen und Lehrer/innen hatten zudem die Möglichkeit sich einmal außerhalb der durch den schulischen Kontext vorgegeben Rollenverteilung kennenzulernen. Dies schafft Vertrauen und die Möglichkeit mehr Verständnis und Einfühlungsvermögen für den anderen oder die andere zu entwickeln, was letztlich zu einem positiven Schulklima beiträgt.