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Berufsbildungszentrum "Dipl. Ing. Luis Zuegg" Meran

Maturaprojekt "Ungebremst Mobil"

24.03.2025 | Schuljahr 2024/2025 | Projekte

Barrierefreiheit: Ein Thema, das uns alle angeht!

Guten Tag, wir sind Jessica, Noemi und Melanie. 

Unser Projekt befasst sich mit der Barrierefreiheit in Südtirol für Menschen im Rollstuhl und wie dies das Leben der betroffenen Menschen beeinflusst und beeinträchtigt. Der erste Gedanke entstand, als Jessica im vergangenen Jahr, aufgrund einer Verletzung, selbst erlebte, wie herausfordernd der Alltag ohne Barrierefreiheit sein kann. Zudem haben wir alle persönlichen Verbindungen zu Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, weshalb uns das Thema Barrierefreiheit besonders am Herzen liegt. Menschen mit Beeinträchtigung sollten die gleichen Chancen haben, nachhaltige Verkehrsmittel, also öffentliche Transportmittel wie Autobusse und Züge, wie alle anderen zu nutzen. Dies fördert nicht nur die soziale Gleichberechtigung, sondern trägt auch zur ökologischen Nachhaltigkeit bei. Nachhaltigkeit umfasst nicht nur ökologische, sondern auch soziale Aspekte wie soziale Gerechtigkeit. Die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung in die Gesellschaft trägt zur Schaffung eines gerechteren und inklusiveren Landes bei. Wir stehen in Kontakt mit 2 Personen im Rollstuhl, welche uns ihre Hilfe für das Projekt zugesagt haben. Unser Ziel ist es, einen Einblick in das Leben eines Rollstuhlfahrers zu geben und somit zum Nachdenken und zum richtigen Handeln anzuregen. Dies wollen wir erreichen, indem wir mehrere Stationen, die das alltägliche Leben betreffen, vorbereiten und einen Aufklärungsfilm über diese Aktionen zusammen mit Interviews drehen. Dieser Kurzfilm soll dann im Schul-Youtube- Kanal ausgestrahlt und im Klick-magazin zu finden sein. Die Verschiedenen Aktionen beinhalten: • Parkour, bei welchem wir verschiedene Hürden aufgestellt haben, die zeigen sollen, dass selbst kleine Hindernisse zum Großen Problem werden können. Unsere Mitschülerinnen konnten sich in den Rollstuhl setzen, welcher uns gestellt wurde und den Parkour versuchen erfolgreich zu schaffen. • Einkaufen. Bei dieser Aktion waren wir in einem Lebensmittelgeschäft und ein Betroffen hat uns gezeigt, welche Schwierigkeiten auftreten. Außerdem können die Filialleiter selbst versuchen, im Geschäft im Rollstuhl einzukaufen • Öffentliche Verkehrsmittel. Zusammen mit Betroffenen zeigen welche Schwierigkeiten bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln auftreten. Außerdem haben wir zusätzlich Interviews erstellt, um zusätzliche Aufklärung zu leisten. Indem man eine Kombination aus Aufklärvideo, Aktionen, einem Parkour und Interviews nutzt, lässt sich auf kreative und einfühlsame Weise die Thematik der Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer*innen ansprechen. Jede dieser Aktivitäten fördert das Bewusstsein und den Dialog zu diesem Thema und trägt dazu bei, dass sich Menschen mit und ohne Rollstuhl für eine inklusivere Gesellschaft einsetzen. Auf diese Weise wird nicht nur die Öffentlichkeit sensibilisiert, sondern es werden auch Verbesserungen in der Planung und Gestaltung von Städten und öffentlichen Einrichtungen angestoßen.

 Jessica, Noemi und Melanie

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