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Berufsfindung und Anlehre

Bildbeschreibung der Ausbildung...

Aubildungsbereich: Berufsorientierung

Das Bildungsangebot der Berufsgrundstufe Berufsfindung und der Anlehre geht im Besonderen auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler ein. Das Hauptanliegen ist die Jugendlichen in der Entwicklung einer beruflichen Perspektive zu unterstützen und zu fördern. Die pädagogisch-didaktischen Schwerpunkte liegen hierbei im lebenspraktischen und sozialen Bereich, sowie im Bereich der Berufsorientierung und der Einübung von berufsbezogenen Fertigkeiten.


Berufsfindung

In der Berufsfindung erfahren die Jugendlichen eine Förderung im schulischen und lebenspraktischen Bereich und erproben ihre Neigungen, ihre Fähigkeiten und Stärken.

Der Unterricht erfolgt in Lernfeldern. Themenschwerpunkte sind die Selbstorganisation und die Bewältigung des Alltags sowie die Vorbereitung auf eine berufliche Eingliederung. Dabei werden Kompetenzen im kommunikativen, im sozialen und im methodischen Bereich vermittelt.

Die Allgemeinbildung wird in folgenden Bereichen gefördert:
Deutsch, Mathematik, informationstechnische Grundbildung, Englisch, Italienisch, Arbeitskunde, Musik und Bewegung, Bewegung und Sport, Religion.

Handlungsorientierung und praktische Kompetenzen werden in folgenden Bereichen gefördert:
>   Holz- und Metallverarbeitung
>   Nahrungsmittelkunde und Nahrungsmittelzubereitung
>   Entwurf und Gestaltung

Zugangsvoraussetzungen:
Grundkompetenzen für eine mögliche Eingliederung in die Arbeitswelt, Funktionsdiagnose, Abgangsbescheinigung der 3. Mittelschule.

Dauer: 1 Jahr

Abschluss: Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Schulzeugnis.

Möglichkeiten nach der Berufsfindung:
Besuch der Anlehre, einer Berufsfachschule, Lehrlingsausbildung. 


Zugangsvoraussetzungen


Abschluss

Die Lehrgänge führen zu keiner Berufs- oder Teilqualifikation.

In der Berufsfindung erfolgt der Unterricht in Lernfeldern um Themenkreise die auf mehreren Ebenen aufbauen:
Die ICH - Ebene,
die ICH / DU - Ebene,
die ICH / WIR - Ebene.


Die Anlehre

Die Anlehre ist ein fortführendes Angebot der Berufsfindung.
Die Jugendlichen erlernen hier spezifische berufliche Tätigkeiten, die ihnen den Übergang in die Arbeitswelt erleichtern. In der Anlehre ist ein Wechsel zwischen Schule und Betrieb vorgesehen.


Zielsetzung

Anlernung im Betrieb mittels einer Vereinbarung zwischen Berufsschule und Betrieb.


Aufnahmebedingungen

Besuch der Berufsfindung oder einer Berufsgrundstufe.


Anmeldetermin

innerhalb 15. März des Schuljahres.


Dauer

2 Jahre


Ausbildungsform

Die Anlernung erfolgt im Betrieb, maximal 32 Stunden/Woche. Je nach Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen kann ein Praktikum in verschiedenen Berufsbranchen erfolgen.

Sie werden am Praktikumsplatz von einer beauftragten Bezugsperson des Betriebes angeleitet und von einem/einer Fachlehrer/Fachlehrerin der jeweiligen Berufsschule begleitet.

Zweimal in der Woche besuchen die Schüler/innen die Berufsschule (siehe Stundentafel).
Die Fächerzuteilung kann auf die Erfordernisse im Betrieb abgestimmt und den individuellen Lernbedürfnissen der Jugendlichen angepasst werden.

Zwischen Schüler/innen und Betrieb besteht kein Arbeitsverhältnis. Die Jugendlichen können daher keine finanziellen und rechtlichen Ansprüche stellen. Sie bleiben in jeder Hinsicht Berufsschüler/innen und genießen nicht den Status eines Lehrjungen/eines Lehrmädchens.


Wochenstundentafel

Die aktuelle Stundentafel steht Ihnen zum Herunterladen als PDF-Datei zur Verfügung.

Nähere Auskünfte und Anmeldungen:
Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie "Dipl. Ing. Luis Zuegg"
Rennstallweg 24 (Untermaiser Handwerkerzone)
I-39012 Meran
Tel.: (+ 39 0473) 27 49 00
Fax: (+ 39 0473) 27 49 49
E-Mail: lbs.me-luis-zuegg@schule.suedtirol.it 


03.04.2009
Beim Unterricht

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